DLV-Jugendlager Kassel 2011 - Rückblick

21.08.2011: (Patricia Wulf, Fenja Dally, Fabian Netzlaff und Niklas Bruns) - Der erste Tag des diesjährigen DLV-Jugendlagers vom 20.-25.07 in Kassel war Mittwoch. Wir vier, Fenja Dally, Patricia Wulf, Fabian Netzlaff und Niklas Bruns, trafen uns am Bremer Hauptbahnhof um per Zug nach Kassel zu fahren, doch es lief ganz gewiss nicht so wie geplant. Alles fing damit an, dass wir an der Infotafel am Abfahrtsgleis erfuhren, dass der Zug ausfällt. Also waren wir gezwungen, per Regionalexpress nach Hannover zu fahren um dort in einen anderen ICE zu steigen. Doch auf halber Strecke nach Hannover hielt der Zug an, es folge Schienenersatzverkehr in einem engen, überfüllten Bus. Zwei Bahnhöfe später ging es dann per Zug weiter nach Hannover und als dort wir ankamen, hätten wir eigentlich schon in Kassel sein sollen. Uns aber stand noch eine gute Stunde Aufenthalt in Hannover bevor, von wo aus es im ICE problemlos bis nach Kassel ging, wo wir mit nur gut 4 Stunden Verspätung ankamen. Kurz gegessen, Koffer zur Seite gestellt und los ging es mit der Begrüßungszeremonie. Danach durften wir endlich auf die Zimmer und ins Bett.
Nachdem wir den Anreisetag einigermaßen gut überstanden haben, ging es am nächsten Tag zum Training. Zu dem Training mussten die Mädchen zu Fuß gehen, die Jungs durften mit dem Bus fahren, so hatte das Los entschieden. Das Training hatten wir mit drei Hessischen Landestrainern, wir hatten zur Auswahl Weitsprung und Hürden, Hochsprung und Speer oder Sprint. Wir durften uns selber aussuchen, welchen Disziplinbereich wir abdecken wollten. Zum Mittag haben wir alle gemeinsam beim örtlichen Sportverein gegrillt. Nach dem Grillen sind wir geschlossen mit Bus und Bahn ins Schwimmbad gefahren. Im Schwimmbad konnten wir uns dann noch besser kennen lernen. Wir sind als Jugendlager aber auch so schon sehr schnell und sehr eng zusammen gewachsen. Wir haben uns alle sehr schnell sehr gut verstanden. Wieder in der Herberge gab es dann Abendessen und wir haben Plakate für die Athleten aus unseren Vereinen oder Landesverbänden gemalt. Zimmerruhe war gegen 22 Uhr, Schlafenszeit war um 23 Uhr.
Freitagmorgen, der Wecker klingelte, heute ging es in den Kletterwald. Nachdem wir gefrühstückt und uns fertig gemacht haben, fuhren wir per Bus in Richtung Kletterwald. Dort angekommen, haben wir eine kurze Sicherheitseinführung bekommen und konnten dann zu Zweit oder Dritt ab auf die Bäume in teilweise mehr als 10m Höhe. Für die einen war es der pure Spaß, für die anderen eine große Herausforderung! Doch mit großer Unterstützung wurde diese Herausforderung zu einem Kinderspiel und jedem hat es gefallen. In der Jugendherberge angekommen, hatten wir bis zum Abendessen Freizeit, in der wir uns allen etwas nähergekommen sind und großen Spaß hatten. Nach dem Abendessen stand die Lager-Olympiade auf dem Programm, Ein Mannschaftswettkampf mit verschiedenen Stationen, wie zum Beispiel ‘Bierdeckel-Zielwerfen‘.                                                   Samstagmorgens fingen dann endlich die Deutschen Meisterschaften an. Wir alle mussten früh aufstehen um Pünktlich da zu sein. Wir sahen die besten Sportler aus ganz Deutschland und feuerten sie an, die Bremer Athleten und Staffeln ganz besonders. Höhepunkt des Tages war der Sternlauf, an dem wir mit großer Freude teilnahmen. Nach einem spannenden Samstag fuhren wir abends wieder in die Jugendherberge und waren gespannt was uns am folgenden Sonntag erwartet.
Sonntag begann mit einer Trainingseinheit bei Bundestrainern. Wegen des schlechten Wetters ging es in eine Turnhalle, doch den Spaß haben wir uns dadurch nicht nehmen lassen. Das Training bestand aus verschiedenen Stationen wie zum Beispiel einer Stabi-Station oder einem Hindernisparcours. Im Anschluss an das Training gab es dann ein interessantes Interview mit der Top-Sprinterin Verena Sailer. Nach einer Autogrammrunde ging es dann ins sehr kalte und verregnete Stadion, doch trotz des Wetters gab es wieder eine super Stimmung. Der Tag endete mit dem Abschlussabend, es gab viel zu erzählen und jedes Zimmer hat etwas vorgeführt oder gespielt. Schlaf gab es, wie zu erwarten, diese Nacht nur wenig bis gar nicht.
Montag, der Abreisetag! Es gab es nur noch das gemeinsame Frühstück und schon sind die Ersten Richtung Heimat aufgebrochen. Zur großen Überraschung trafen sich nahezu alle am Bahnhof wieder, wo wir uns dann endgültig voneinander verabschieden mussten. Der Abschied fiel für die meisten sehr schwer, sogar die eine andere Träne floss. Die Rückreise lief zum Glück wie geplant ab und wir sind heile in Bremen angekommen. Ganz herzlichen Dank nochmal von uns an den BLV, den DLV und die ‘Freunde der Leichtathletik‘. Von Patricia Wulf, Fenja Dally, Fabian Netzlaff und Niklas Bruns