Junioren-DM: Werders Starter bestätigen gute Form

30.07.2008: (mg) - Bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Recklinghausen gelangen den Startern des SV Werder einige gute Resultate.

Bruno Gärtner:

Der Sprinter aus der Trainingsgruppe um Andrei Fabrizius konnte seine Saisonbestleistung von 22,22 Sekunden ein weiteres Mal bestätigen, er überquerte die Ziellinie nach 22,28 Sekunden und verpasste damit die Endlaufteilnahme um nur einen Rang. Dennoch zeigte er sich zufrieden: „Meine Zielsetzung für diese Freiluftsaison war eine Einzelqualifikation zu Deutschen Meisterschaften, das ist mir mit meinem 200-Meter-Rennen in Wolfburg gelungen. Hier in Recklinghausen konnte ich mich leider nicht weiter verbessern, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte. Ich nehme diese Meisterschaften aber als positive Motivation mit in die Vorbereitungsphase für die Hallensaison.“

Gärtners Mannschaftskollegen Felix Wedekämper und Alexander Thyme gingen in Recklinghausen über 110 Meter Hürden an den Start. Alexander Thyme lief 14,93 Sekunden im Vorlauf und erreichte damit einen Startplatz im B-Finale. Dort überquerte Thyme die 10 Hürden in einer Zeit von 15,15 Sekunden und sicherte sich Gesamtrang 13. Felix Wedekämper wurde mit seiner Vorlaufzeit von 15,19 Sekunden ebenfalls mit einem Startplatz im B-Finale belohnt. Leider strauchelte er in diesem Finallauf an einer Hürde und musste das Rennen vorzeitig beenden.
 
Die 4x100m Sprintstaffel der Werderaner, die in der Besetzung Twum Essel, Felix Wedekämper, Alexander Thyme und Bruno Gärtner an den Start ging, lief im Vorlauf eine Zeit von 42,64 Sekunden. Zur Enttäuschung der vier Sprinter reichte diese Zeit nicht aus, um sich für den Endlauf zu qualifizieren. Sportwart und Sprinttrainer Andrei Fabrizius sagte nach dem Rennen: „Die Jungs sind gut gelaufen, allerdings ging bei den 3 Wechseln einiges schief, und das kostet natürlich Zeit. Für eine Endlaufteilnahme hätten die vier unter 42 Sekunden laufen müssen, was bei guten Wechseln durchaus drin gewesen wäre, aber es hat nicht sollen sein. Ich denke die Jungs haben draus gelernt und werden es bei den nächsten Meisterschaften routinierter umsetzen.“