Hamburg Marathon
24.04.2023: (OK) - Tolle Stimmung und viele Erfolge für Grün-WeißGut ein Jahr nach dem ersten gemeinsamen Lauf-Teamevent in Enschede reisten am vergangenen Wochenende insgesamt 19 Läuferinnen und Läufer des SV Werder nach Hamburg, um auf verschiedenen Distanzen und in Staffeln ihr Können unter Beweis zu stellen. Das gelang vielfach in ausgezeichneter Art und Weise.
Bereits einen Tag vor dem Marathon-Event startete das Wochenende erfolgreich. In einer Werder Kneipe trafen sich die bereits vor Ort anwesenden Läufer um gemeinsam das Fußball-Bundesligaspiel gegen Hertha BSC zu verfolgen. Die Stimmung war nach dem 4:2 Erfolg ausgelassen fröhlich und wurde durch den Teamabend in einem italienischen Restaurant hervorragend abgerundet.
Am Sonntag war es dann soweit…bereits um 8:30 Uhr fiel, bei hervorragendem Wetter, der Startschuss für den Halbmarathonlauf. Dort glänzte Sebastian Kohlwes mit einem hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung sowie Rang 1 in der Altersklasse M30. Mit seiner Zeit von 1:12:20 war er zwar nicht ganz zufrieden, da er nach eigenen Worten weiß, dass „es noch einen Tick schneller geht“, aber dennoch war ihm die Freude über die Platzierung im Ziel anzumerken.
Ähnlich erfreut war Anthea Klingelhöfer, die ihre bisherige persönliche Bestzeit deutlich verbessern konnte. Nach gerade einmal 1:35:52 kam die Werderanerin, die von ihrem Mannschaftskollegen Chris Mikeska (1:35:51 / 25. der M40) als Pacemaker begleitet wurde, als 14. der Frauenwertung im Ziel an, ein toller Erfolg.
Gut eine Stunde nach dem Startschuss der Halbmarathonläufer ging es für die Marathonathleten sowie die Staffelläufer auf die stimmungsvolle Strecke in Hamburg. Die „Raketen“ der ersten Teamstaffel, wie sie von Trainerin Birte Bernhardt liebevoll bezeichnet wurden, legten ein überragendes Tempo vor und erliefen sich zurecht den Silberrang der Männerkonkurrenz in einer großartigen Zeit von 2:34:36. Karim Latifi lief mit 15,7 Kilometern den längsten Abschnitt, gefolgt von Marco Laumann mit 11,5 Kilometern auf der zweiten Position, Kilian Lilje an Position 3 mit 5,3 Kilometern und Maximilian Kotzott als Schlussläufer mit einer Distanz von 9,7 Kilometern.
Die zweite Werder Staffel, die sich selbst den Namen „Werder Speed Oldies“ gab, genoss vor allem die tolle Atmosphäre entlang der Strecke und ließ sich davon gerne von Meter zu Meter tragen, auch wenn die Temperaturen im Laufe des Tages immer weiter anstiegen. Im Ziel stand für Mathias Pelzer, Marcus Widlitzki-Eggers, Janek Knapp und Kerstin Schulze eine Zeit von 3:35:18 auf die Uhr, gleichbedeutend mit Rang 130 in der Mixedwertung.
Bei den Einzelstartern im Marathon lief der gebürtige Ukrainer Ruslan Heleta eine überragende Zeit von 2:42:02 und reihte sich damit auf Rang 32 der Männer-Gesamtwertung ein, was bei einer so großen Marathonveranstaltung als absolut bemerkenswert anzusehen ist. Zweitschnellster Läufer aus grün-weißer Sicht (und 88. der M40 Wertung) war an diesem Tag Sascha Böttcher, der in 3:03:27 eine neue persönliche Bestzeit aufstellen konnte und sich immer näher an die „magische“ 3-Stunden Marke herankämpft. Sollte alles nach Plan verlaufen nimmt er dieses Ziel beim Berlin Marathon in Angriff.
Ebenfalls eine neue Bestzeit erzielte Jens Meyer, der in 3:52:55 erstmals unter 4 Stunden blieb. Weitere Marathon-Finisher waren an diesem Tag Finn Gerdes als 174. der M30 in 3:09:43, Tanja Spiekermann als 22. der W45 in 3:33:51, Hero Schiefer als 64. der M60 in 3:49:00, Mehmet Ünal als 497. der M50 in 4:06:13 und Birte Bernhardt als offizielle Pacemakerin für 4:15:00 in 4:13:35 (85. der W50).
Lauftrainerin Birte Bernhardt zog im Ziel ein mehr als positives Fazit: „Es war ein rundum tolles Wochenende, das Wetter hat gepasst, die Stimmung war toll, die Zuschauer an der Strecke grandios…kurzum: wir haben alles richtig gemacht hier zu melden. Eigentlich hatten vor im nächsten Jahr beim Hannover Marathon ein vergleichbares Teamevent zu starten, aber nach den Eindrücken in diesem Jahr verlegen wir das wohl erneut nach Hamburg. Hoffentlich sind es dann sogar noch ein paar Werderaner mehr an der Startlinie, ich würde mich freuen.“
