Gleich vier DM-Qualis für SVW-Sprinterinnen
12.01.2015: (mg) - Sowas nennt sich wohl Auftakt nach Maß, was Werders Sprinterinnen am Sonnabend beim Neujahrssportfest auf die heimische Bahn in der Leichtathletikhalle des Weserstadions zauberten. In diversen Altersklassen ließen sie ihren Konkurrentinnen keine Chance und knackten reihenweise Qualifikationsnormen zu Deutschen Meisterschaften.Den Anfang machte Finja Damaschke in der U18. Nach persönlicher Bestzeit von 7,95 Sekunden im 60-Meter-Vorlauf, die bereits DM-Quali bedeutete, steigerte sich die Nachwuchssprinterin im Finale ein weiteres Mal und überquerte die Ziellinie in 7,89 Sekunden. Noch etwas schneller sprintete Katharina Rocke in der U20: 7,83 Sekunden im Vorlauf und 7,84 Sekunden im Endlauf brachten sowohl sie als auch ihren Sprinttrainer Andrei Fabrizius zum Jubeln, die Qualifikation für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg war geschafft. Doch damit nicht genug, auch im Frauenbereich gelangen sowohl Svea Kittner als auch Sandra Dinkeldein die Qualifikationsnormen zu den nationalen Titelkämpfen in Karlsruhe. Sandra Dinkeldein erreichte im Vorlauf eine persönliche Bestzeit von 7,55 Sekunden und steigerte diese eine Stunde später im Finale auf 7,53 Sekunden. Svea Kittner, die aufgrund leichter Verletzungsprobleme bisher im Training selten die Spikes angezogen hatte, lief im Vorlauf 7,62 Sekunden und verzichtete anschließend aus Vorsichtsgründen auf das Finale. Trainer Andrei Fabrizius war die Freude über die Leistungen anzumerken: „Alle Sprinterinnen haben toll trainiert und sich sofort mit Bestleistungen und den Quali-Normen belohnt, das freut mich unglaublich. Nun folgen die regionalen und norddeutschen Meisterschaften, ehe es Mitte Februar zum Hallensaisonhöhepunkt, den Deutschen Meisterschaften, kommt.“
Eine gute Rolle bei den Deutschen Meisterschaften will auch Fabian Netzlaff spielen. Der Sprinter, der noch in der Jugend startberechtigt ist, startete dieses Mal in der Altersklasse der Männer und verpasste die DM-Quali-Norm für Karlsruhe im 60-Meter-Finale nur um knappe zwei Hundertstelsekunden, seine Zeit: 6,97 Sekunden.
Neben den Sprinterinnen und Sprintern überzeugten auch zahlreiche Werder-Athletinnen und -Athleten in den technischen Disziplinen. So gelang Mareike Max ein doppelter Triumph in der U18, wo sie sich mit zwei neuen Bestmarken sowohl im Hochsprung (1,67 Meter) als auch im Weitsprung (5,34 Meter) durchsetzen konnte. Ihre Mannschaftskollegin und Trainingspartnerin Kerstin Geisweller gewann den Hochsprung der U20 mit übersprungenen 1,70 Metern, und Wiebke Oelgardt sprang im Weitsprung der W15 mit 5,18 Metern am weitesten, direkt gefolgt von Nele Wöltjen auf Rang zwei (5,08 Meter). Den Weitsprung der M15 gewann ebenfalls ein Werderaner. Lars Keffel knackte als einziger Athlet seiner Altersklasse die Fünf-Meter-Marke und landete bei seinem besten Versuch bei 5,38 Metern. Zusätzlich war Lars Keffel auch im 60-Meter-Hürden-Lauf mit Bestzeit von 8,89 Sekunden erfolgreich.
