Rufus Goldbecker (Foto: Jörg Großmann)

Tolle Ergebnisse bei U16-DM

18.08.2014: (mg) -   Mit strahlenden Gesichtern kehrten die vier Werderanerinnen und Werderaner von den Deutschen U16-Meisterschaften zurück an die Weser. Alle Athletinnen und Athleten überzeugten im Kölner NetCologne-Stadion mit tollen Ergebnissen und sehr guten Platzierungen.

 Für Finja Damaschke ging es in der Altersklasse W15 am ersten Meisterschaftstag auf der 100-Meter-Sprintstrecke um den Einzug ins Finale. Mit 12,66 Sekunden im Vorlauf gelang der talentierten Nachwuchsathletin dabei eine neue Saisonbestleistung und der Einzug ins Finale der besten 16 Athletinnen. Hier unterbot sie ihre Bestzeit erneut und überquerte, trotz Gegenwind (-0,7 m/s), die Ziellinie nach 12,64 Sekunden, gleichbedeutend mit Rang zehn. Einen Tag später gelang ihr beim zweiten DM-Start über 80 Meter Hürden ein ähnlicher Erfolg. Mit 12,06 Sekunden im Vorlauf und 12,07 Sekunden im Endlauf bestätigte Finja Damaschke ihre sehr guten Saisonleistungen und reihte sich auf dem achten Platz ein. „Finja war auf beiden Strecken im Finale und hat ihre Leistung zum Saisonhighlight auf den Punkt abgerufen. Das ist sehr erfreulich und lässt auf die nächsten Jahre hoffen, wo der Übergang in die Jugendklasse zu meistern sein wird“, so der sichtlich zufriedene Sportwart Andrei Fabrizius.

 Eine tolle Steigerung der Saisonbestleistung gelang Rufus Goldbecker im Stabhochsprung der M15. Als Top-Ten-Springer mit 3,60 Metern gemeldet gelang ihm am Rhein im dritten Versuch eine neue persönliche Bestleistung von 3,80 Metern. Mit dieser Höhe platzierte sich Rufus Goldbecker auf Rang sechs und lag lediglich zehn Zentimeter hinter einem Medaillenrang. Ihre bisherigen Saisonbestleistungen bestätigten auch die beiden Stabhochspringerinnen Kim-Michelle Schwenke und Janina Selvarajah (W15). Beide sprangen in diesem Jahr bereits vor den Meisterschaften über die „magische“ Drei-Meter-Marke und hatten sich genau das auch für die nationalen Titelkämpfe vorgenommen. Mit übersprungenen 3,05 Metern für Beide gelang ihnen die Bestätigung der Saisonbestleistungen. Aufgrund einiger Fehlversuche mehr lagen die Werderanerinnen in der Endabrechnung auf den Rängen zwölf (Kim-Michelle) und 13 (Janina), höhengleich mit der neuntplatzierten Athletin.

 Stabhochsprungtrainer Leszek Kass war nach den ersten U16-Meisterschaften sehr zufrieden: „Es war für unsere Athleten eine tolle Erfahrung, sich mit den besten Sportlern Deutschlands in den jeweiligen Altersklassen messen zu können. Wie man an den Ergebnissen sieht, hat die starke Konkurrenz auch nicht zu allzu großer Nervosität beigetragen, sondern eher dazu geführt, dass unsere Grün-Weißen über sich hinauswachsen und die persönlichen Best- oder Saisonbestleistungen angreifen konnten. Das ist sehr erfreulich uns lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken.“