Fabian Netzlaff
Werder bei DM Block und in Mannheim
07.07.2014: (mg) - Zeitgleich zu den Bremer Landesmeisterschaften in Obervieland feierten Lars Keffel und Nele Wöltjen vom SV Werder ihr Debüt bei Deutschen Meisterschaften. Die Allrounder starteten in Mönchengladbach bei den Titelkämpfen im Blockwettkampf Sprint/Sprung (80m Hürden, Hochsprung, 100m, Speerwurf, Weitsprung). Beide Athleten zeigten sich dabei von ihrer besten Seite und verbesserten in nahezu jeder Disziplin ihre Leistung im Vergleich zum Qualifikationswettkampf.Für Lars Keffel (M14) bedeutete dies im Einzelnen: 80m Hürden – 12,03 sec, Hochsprung – 1,64m, 100m – 12,66 sec, Speerwurf – 35,32m, Weitsprung – 5,52m. Damit erreichte der Athlet von Trainer Roman Fricke eine Gesamtpunktzahl von 2.708 Punkten und platzierte sich im Teilnehmerfeld der 34 Athleten auf Rang 13. Nele Wöltjen (W14) erzielte auf der 80-Meter-Hürden-Distanz eine Zeit von 12,53 Sekunden, sprang 1,64 Meter hoch, sprintete die 100 Meter in 13,90 Sekunden, warf den Speer 24,09 Meter und sprang zu guter Letzt 4,94 Meter weit. Damit erreichte sie 2.618 Punkte und reihte sich im 40-köpfigen Athletinnenfeld auf Rang elf ein. Trainer Roman Fricke war dementsprechend zufrieden: „Die Beiden haben heute super Mehrkampfleistungen gezeigt und das bei ihrem Premierenauftritt bei Deutschen Meisterschaften. Ich kann ihnen nur gratulieren und freue mich auf den weiteren Wettkampfverlauf in diesem Jahr.“
Ihre letzte Chance auf die Junioren-Weltmeisterschaft wollten Fabian Netzlaff und Kerstin Geisweller bei der DLV-Juniorengala in Mannheim nutzen. Dazu wären für Netzlaff auf der 100-Meter-Sprintstrecke 10,52 Sekunden und für Geisweller 1,82 Meter im Hochsprung notwendig gewesen. Letzten Endes gelangen beiden grün-weißen Athleten sehr gute Ergebnisse, für die WM-Normen reichte es allerdings nicht ganz. Fabian Netzlaff überquerte nach 10,71 Sekunden die Ziellinie, und Kerstin Geisweller übersprang eine Höhe von 1,72 Metern. Sportwart und Trainer Andrei Fabrizius hob dennoch die positiven Eindrücke hervor: „Sowohl Fabian als auch Kerstin hatten in diesem Jahr einige Probleme in den richtigen, konstanten Wettkampfrhythmus zu kommen, deshalb kann man mit den heute gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein. Wir wollten einfach nichts unversucht lassen, um noch auf den WM Zug aufzuspringen, nun müssen wir aber feststellen, dass es dieses Jahr nicht so sein sollte. Das entmutigt aber weder die Athleten noch mich, sondern motiviert uns umso mehr, im nächsten Jahr noch bessere Resultate abzuliefern.“
