Mit dem SV Werder hatte Bremen 2012 einen Top-50-Club

30.12.2012: (mg) - In den Jahresbestenlisten des Deutschen Leichtathletik Verbandes haben sich 2012 so viele Athletinnen und Athleten des SV Werder platziert, wie noch nie zuvor. Insgesamt 47 Mal taucht der Vereinsname in den Bestenlisten der verschiedenen Altersklassen auf. Das führt dazu, dass man den Verein damit erstmals unter Deutschlands 50 besten Leichtathletik-Vereinen wiederfindet.
 
Im folgenden ein Überblick über die Bestenlistenplatzierungen in den Schüler-Altersklassen:
 
Allen voran ist hier Stina Seidler zu nennen, die sich mit übersprungenen 3,70 Metern im Stabhochsprung an die nationale Spitze setzen konnte. Stina Seidler gehört noch der Altersklasse W14 an und führt die Deutsche Bestenliste dieser Altersklasse an, aber auch eine Altersklasse höher (W15) ist sie ganz oben zu finden. Zudem ist Stina Seidler im Blockmehrkampf Sprint/Sprung auf Platz 29 zu finden, und als Startläuferin führte sie die 4x100m-Staffel der U16, gemeinsam mit Klara Welcker, Sarah Narloch und Josephine Hildebrandt, auf Platz 30.
 
Des weiteren ist in den Schülerbestenlisten insbesondere der talentierte Stabhochsprung-Nachwuchs zu finden. Mit Maximilian Knief konnte sich ein weiterer Werder-Stabartist in Deutschlands Spitze platzieren, er belegt in der M15 mit 3,90 Metern den vierten Platz. Bei den 14-Jährigen sind mit Philip Kass und Niklas Prohn zwei Grün-Weiße auf den Plätzen 17 und 20 dicht beieinander vertreten.
 
Mit Liv Heinemann und Mareike Max sind auch bei den 14-jährigen Mädchen noch zwei weitere Athletinnen zu finden. Liv Heinemann gelang ebenfalls im Stabhochsprung mit 2,90 Metern der Sprung auf Platz 13. Mareike Max konnte ohne Stab 1,61 Meter überwinden und landete damit auf Rang 22 im nationalen Vergleich. In der Mannschaftswertung der unter 16-jährigen Mädchen belegen die Werder-Mädchen ebenfalls einen guten zwölften Platz.
 
Weibliche Jugend:
Bei der weiblichen Jugend der U18 konnte sich Rahel Rüdel in der deutschen Top-50 Bestenlisten wiederfinden. Rahel Rüdel gelang dies sogar gleich auf den beiden kurzen Sprintdistanzen. Über 100 Meter sprintete sie in 12,24 Sekunden auf Platz 20 (Platz 45 in der U20), über 200 Meter gelang ihr zudem noch der Sprung auf Platz 46. In der U20 war es das Jahr von Linda Krevert. Nicht weniger als viermal ist allein ihr Name zu lesen. In ihrer Paradedisziplin, dem Weitsprung, sprang Linda mit 6,06 Metern auf den sechsten Platz. Im Sprint verfehlte sie über 100 Meter die Top-10 nur knapp und belegte Platz elf in 11,97 Sekunden. Über 200 Meter sprintete sie auf Rang 25. Gemeinsam mit Stefanie Kern, Rahel Rüdel und Svea Kittner gelang Linda mit der 4x100-Meter-Staffel zudem nochmal Platz 6 in einer Zeit von 47,29 Sekunden. Weiterhin konnten sich mit Sarah Rensch, Platz 33 im Siebenkampf, und Laura Schweigart, Platz 40 im Stabhochsprung, noch zwei weitere grün-weiße Athletinnen in Deutschlands Top-50 platzieren.
 
Männliche Jugend:
In der männlichen Jugend kommen wir zu dem Ausnahmetalent Fabian Netzlaff, der auch im kommenden Jahr noch der U18 angehört. Für vier von sechs Werder-Platzierungen ist er selbst verantwortlich, an einer weiteren zudem noch beteiligt. Mit der fabelhaften Zeit von 10,72 Sekunden, welche ihm auch den Vize-Meistertitel bei den Deutschen U18-Meisterschaften einbrachte, belegt er auch in der Bestenliste den zweiten Rang. Auch eine Altersklasse höher, in der U20, belegt Fabian damit noch den sechsten Platz. Der Bundeskaderathlet im Weitsprung sprang zudem in diesem Jahr bereits 7,01 Meter, sie reichen zu einer weiteren Topplatzierung mit Rang 4 in der U18 (Platz 28 in der U20). Zu Platz 32 reichte es für ihn gemeinsam mit den Staffelgefährten Michael Koch, Niklas Bruns und Christian Narloch in der 4x100-Meter-Staffel.