2. Weserstadionlauf erneut ein voller Erfolg

10.08.2026: () - Über 800 Teilnehmer liefen und walkten durch die grün-weiße Arena

Am vergangenen Wochenende erlebte Bremen zum zweiten Mal ein ganz besonderes Laufevent – den Weserstadion Lauf, der nicht nur für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein aufregendes Erlebnis war, sondern auch für die zahlreichen Organisatoren und Helfer, die dieses Event erneut möglich gemacht haben. Mit mehr als 800 motivierten Läuferinnen und Läufern war die Resonanz überwältigend und zeigt das große Interesse an innovativen Sportveranstaltungen in der Region.

Die volle Streckendistanz von 4,35 Kilometern, die als „Das volle Programm“ ausgeschrieben war, führte die Teilnehmer durch viele verborgene Bereiche des Weserstadions, die normalerweise nur im Rahmen von Fußballspielen betreten werden. Die Läufer hatten die Möglichkeit, neben den bekannten Rängen, auch in weniger zugängliche Teile des Stadions einzutauchen und so eine ganz neue Perspektive auf ihre geliebte Sportarena zu gewinnen. Dabei warteten insgesamt mehr als 1.000 Treppenstufen auf die Athleten, die sowohl eine körperliche Herausforderung als auch ein aufregendes Element dieser Strecke darstellten.

Die fleißigen Helfer waren am Tag zuvor bereits über fünf Stunden damit beschäftigt, das Gelände vorzubereiten. Mit insgesamt knapp 6 Kilometer Absperrband wurde alles perfekt abgesichert, um den Teilnehmern den stets richtigen Weg zu weisen. Die Begeisterung und der Enthusiasmus aller Beteiligten waren schon da, einen Tag vor dem eigentlichen Event, deutlich greifbar.

Vom Gastgeber SV Werder Bremen waren selbstverständlich auch zahlreiche Athletinnen und Athleten dabei, die vor allem am Hauptlauf teilnahmen. Franziska Streeb erreichte beispielsweise im Hauptlauf bei den Frauen den ersten Platz und strahlte vor Begeisterung, als sie im Ziel ankam. Ebenfalls aufs Podest lief Niklas Wendt bei den Männern als Gesamt-Zweiter. Knapp 90 Sekunden später kam Stefan Krentzel als Sechster ins Ziel, ebenfalls ein Top-Ergebnis. Im Kinderlauf über 800 Meter stand mit Türkan Bilgel bei den Mädchen ebenfalls eine Werderanerin auf dem Siegerpodest, und zwar mit deutlichem Abstand auf Rang 1. 

Erstmals dabei war beim Hauptlauf auch Laufteam Coach Birte Bernhardt, die insgesamt Fünfte wurde und hinterher zu Protokoll gab: „Die Treppen sind nicht zu unterschätzen, trotz der relativ kurzen Distanz ist das ein recht anstrengendes Event, welches absolut zu empfehlen ist, denn wir sind an Stellen im Stadion langgelaufen, da war selbst ich als langjährige Werderanerin noch nie. Ein wirklich toller Lauf, der hoffentlich in den kommenden Jahren einen festen Platz im Laufkalender findet.“

In der Tat war es die Mischung aus sportlichem Wettbewerb, Gemeinschaft und Spaß, die eine einzigartige Atmosphäre schaffte und alle Anwesenden ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Ein weiterer Aspekt, der den Weserstadion Lauf so besonders machte, war die gelungene Inszenierung des Events. Die Stimmung wurde durch mitreißende Musik, stimmungsvolle Lichtakzente und eine lebendige Moderation getragen. Die Laufenden wurden zudem an den verschiedenen Stationen lautstark angefeuert, was dazu beitrug, dass sie alle noch ein bisschen mehr Kräfte freisetzten.

Das positive Feedback von Teilnehmern, Zuschauern und Organisatoren lässt darauf schließen, dass der Weserstadion Lauf eine Fortsetzung finden wird. Das Ziel für 2027 und die Folgejahre ist es, noch mehr Teilnehmer zu gewinnen und das Event zu einem festen Bestandteil der Bremer Sportlandschaft zu machen. Die Ideen für Verbesserungen und Erweiterungen sprießen und könnten dafür sorgen, dass künftige Veranstaltungen noch spektakulärer werden.

„Ein besonderes Lob gebührt nicht nur den Teilnehmenden, sondern auch den zahlreichen Helfern, Sponsoren und Organisatoren, die im Hintergrund arbeiten. Ihr unermüdlicher Einsatz stellt jedes Mal aus Neue sicher, dass alles reibungslos läuft und dass die LäuferInnen sich auf das Wesentliche konzentrieren können – das Laufen und den Spaß“, so Thomas Adick aus dem Organisationsteam von Bremen Racing.